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Nummer zwei hinter Chicago

real,- BERLIN-MARATHON hält auch im Jahr 2000 seine Spitzenposition

08.01.2001

Der real,- BERLIN-MARATHON hat seine glänzende Position in der Rangliste der hochkarätigsten Rennen über die klassischen 42,195 km auch im vergangenen verteidigt. In der Tabelle der schnellsten Marathonläufe der Welt, die mit dem Durchschnitt der zehn besten Männerzeiten ermittelt wird, steht nach wie vor nur der Chicago-Marathon vor Berlin.

Die amerikanischen Aufsteiger haben mittlerweile eine Durchschnittszeit von 2:07:03,6 Stunden erreicht. Damit liegt Chicago 11,2 Sekunden vor dem real,- BERLIN-MARATHON. Einen ähnlichen Abstand gibt es zwischen Berlin (2:07:14,8) und dem drittplatzierten Rotterdam-Marathon (2:07:25,2). Es folgen dann Tokio, Boston und London.

In der Jahresweltbestenliste stehen der Sieger und der zweitplatzierte des real,- BERLIN-MARATHON 2000 auf den Rängen acht und neun. Simon Biwott (Kenia) hatte das Rennen in 2:07:42 Stunden mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Antonio Pena gewonnen. Auch der drittplatzierte von Berlin, Jackson Kabiga (Kenia/2:09:51) findet sich mit seiner Zeit noch unter den besten 50 Marathonläufern des Jahres 2000.

Während der London-Marathon-Sieger Antonio Pinto (Portugal) mit 2:06:36 Stunden jahresweltbester Marathonläufer blieb, gab es beim größten Marathon des Jahres einmal mehr eine spitzensportliche Enttäuschung. New Yorker Ergebnisse tauchen unter den besten 50 Resultaten nicht auf. Während es in Chicago erwartungsgemäß im Oktober Weltklasseergebnisse gab (Khalid Khannouchi siegte in US-Rekordzeit von 2:07:01), überraschte Atsushi Fujita Anfang Dezember beim Fukuoka-Marathon. Der Japaner stellte in 2:06:51 Stunden einen neuen Asienrekord auf und verbesserte die von seinem Landsmann Takayuki Inubushi beim BERLIN-MARATHON 1999 aufgestellte Bestzeit um sechs Sekunden.

Auf Grund des schwierigen Umfeldes kurz vor Beginn der Olympischen Spiele hatten es die Veranstalter des real,- BERLIN-MARATHON im vergangenen Jahr nicht leicht. Erwartungsgemäß schwächer steht das Rennen dadurch auch bei den Frauen da. Die Berlin-Siegerin Kazumi Matsuo steht mit ihren 2:26:15 Stunden an 21. Position der Jahresweltbestenliste. Unangetastet blieb allerdings der Berliner Frauen-Weltrekord von der Kenianerin Tegla Loroupe, die 1999 in 2:20:43 Stunden gewonnen hatte.


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